Was für ein grandioses und würdiges Jubiläum! Das 40. Zeidner Skitreffen fand in diesem Jahr vom 6. bis zum 8. März 2026 am österreichischen Achensee, in der Gruppenunterkunft „Karlingerhof“, statt. Es war ein großartiges und wunderbar gelungenes Jubiläum, welches das 40. Zeidner Skitreffen in schönster Weise würdigte: bestes Wetter, beste Laune und zahlreiche Teilnehmer von Jung bis Alt!

Der Organisator Thorsten Kraus musste die Leute neben dem überbuchten Haus auch auf andere Unterkünfte verteilen, – so viele Zeidner waren es! Für Zeidner, die in Alpennähe wohnen, ist das Skigebiet rund um den Achensee ein Begriff, für alle anderen eine tolle Überraschung.

Neben der sehr angenehmen und großräumigen Gruppenunterkunft „Karlingerghof“ wartete zudem mit dem Skigebiet „Christlum“ ein schönes und angenehm herausforderndes Skigebiet auf die Zeidner, denn hier war genug Platz, um mit den Carving-Ski und Snowboards Kurven so richtig auszufahren!

Von Freitag auf Samstag zählte das Treffen 101 Zeidner, die teilweise von weit her aus der Gegend um Köln anreisten. Der Freitag bestimmt traditionell die Phase des Ankommens beim Treffen: Nachdem man sich in der Unterkunft zurechtfindet, wird mit anderen Zeidnern „geratscht“, wie die Bayern sagen würden, gemeinsam zu Abend gegessen und anschließend bis in die Puppen getanzt.  Auch dieses Jahr beehrte uns DJ Lorant mit Partymusik und Partylaune. Die mitgebrachten frischen Baumstritzel von Werner Ziegler wurden dabei schnell von den Zeidnern verputzt.

Der nächste Tag war herrlich zum Skifahren geeignet. Die Sonne schien unter wolkenfreiem Himmel und der Pistenschnee war noch gut befahrbar, weswegen sich ein Großteil der Zeidner zum Ski- bzw. Rodelfahren entschied. Die warme Sonne und der gute Schnee bereiteten den Zeidnern auf der Piste einen großartigen Tag. Wer nicht Ski fuhr, konnte sich von der Gruppenunterkunft einen Rodel kostenlos ausleihen und damit theoretisch bis knapp unter den Christlumkopf auf 1800 m wandern, was natürlich kein Zeidner gemacht hatte, denn die Skihütten mit den anderen Zeidnern warteten darauf, zusammen die Sonne zu genießen.

Die Talstation des Skigebiets lag ca. fünf Minuten Autofahrt von der Gruppenunterkunft entfernt. Andreas Thut, Brian Tittes und Horst Pechar boten sich dankenswerterweise als Shuttlefahrer an und Rüdiger Nierescher sowie Günter Mieskes stellten ihre VW-Busse dazu zur Verfügung, – ein „tolles Teamwork“ muss man dazu sagen.

Die Mittagspause, bzw. der Mittagstreff fand auf der Christlum-Alm statt. Fast alle Zeidner fanden sich dort ein, um zusammen Mittag zu essen und die Sonne gemeinsam in den Liegestühlen zu genießen.

Nachdem auch der letzte Zeidner ab ca. 16 Uhr die Piste verlassen hatte, wartete schon die Zeidner Après-Ski-Party an der Talstation auf alle. Die Gaststätte „Seealm“ wurde so für ein paar Stunden das Tanzparkett der Zeidner Ski- und Schneebegeisterten. Es gab zu Musik von DJ Lorant selbstgebackene Leckereien wie Griebenschmalz-Pogatscherl, Salzstangen, eine Art Schoko-Brownies und anderes, süßes Gebäck, die auch allzugern von den Polonaise-Zeidnern verspeist wurden, – wie es sich eben gehört. Hierfür gilt der Dank den Freiwilligen wie Kurt und Beate Daniel, Astrid Mieskes, Liane Schmidts, Karin Kraus, Christa Pechar und Karin Winterholler.

Zum Abendessen um 18:30 Uhr ging es wieder zurück zum Karlingerhof. Dieses Mal gab es Schnitzel und Pommes zum Abend, was vor allem die jüngeren Gäste begeisterte. Apropos junge Gäste: Zu diesem Treffen kamen so viele junge Leute (16 insgesamt) wie schon lange nicht mehr! Der jüngste Teilnehmer war mit zehn Monaten Oskar Geiseder, der Sohn von Kathrin geb. Dootz. Die ältesten Teilnehmer waren Liane Schmidts sowie Werner Ziegler mit ihren jeweils 77 Jahren.

Thorsten Kraus ließ für das Treffen Buttons mit dem Zeidner Logo anfertigen, sowie dunkelblaue Keramikbecher mit gelasertem Logo. Übrigens: Das Logo des Zeidner Skitreffens ist inzwischen zehn Jahre alt und wurde mit der Organisation des Treffens durch Thorsten Kraus eingeführt.

Der Samstag-Abend diente auch als Raum zur Würdigung des Jubiläums an sich sowie der Jubilare. Udo Buhn hatte in einem Nebenraum Urkunden und Utensilien aufbereitet, die die Entwicklung vom ersten Zeidner Skitreffen 1984 bis zum aktuellen Stand aufzeigten. Eine schöne Zeitreise. Mit dem 40. Skitreffen konnten auch die am längsten teilnehmenden Zeidner ausgezeichnet werden. Christian

Schmidts sowie Udo Buhn waren zum 40. Mal dabei! Sie haben als Mitglieder der ersten Stunde das Treffen bis heute geprägt. Neben der langjährigen Organisation des Treffens durch Udo Buhn erfuhr auch Theo Thut Anerkennung für seine 15 Jahre an Organisation und Thorsten Kraus, der das Jubiläumstreffen zum 10. Mal organisierte. Hierfür wurden sie auch von Karin Winterholler und Nora Thut mit gesonderten Ehrungen überrascht. Eine rührende Geste stammte von Wieland Schmidt, der Christian Schmidts eine Kollage mit dem gefundenen letzten Skipass seines verstorbenen Bruders Kuno Schmidts überreicht hatte. Weitere Jubilare waren:

5 Jahre Zeidner Skitreffen: Agathe Mieskes, Gudrun u. Cornel (Lutzi) Popa, Gabriela Hedwig

10 Jahre Zeidner Skitreffen: Oliver Passyar, Ribana Stumpf, Valentina Schmidts

15 Jahre Zeidner Skitreffen: Christa Pechar, Marion Adyndag

20 Jahre Zeidner Skitreffen: Karoline Klein; Susanna Josef

25 Jahre Zeidner Skitreffen: Horst Pechar, Claudia Buhn

30 Jahre Zeidner Skitreffen: Brigitte Thut

35 Jahre Zeidner Skitreffen: Theo Thut

40 Jahre Zeidner Skitreffen: Christian Schmidts, Udo Buhn

Es wurde am Abend nach den Ehrwürdigungen wieder getanzt. DJ Lorant gab wieder sein Bestes mit aktuellen Hits und natürlich den geliebten Klassikern von Rock bis Eurodance. Selbstverständlich durfte die traditionelle Nachtbrotzeit nicht fehlen. Mit sächsischen Spezialitäten von Griebenschmalz bis Zwiebeln wurden die Zeidner wieder einmal von der Familie Schmidts verwöhnt! Herzlichen Dank auch hierfür und für all die Jahre der Nachtbrotzeit, die bisher ermöglicht wurden! Gegen drei Uhr nachts gingen die letzten Zeidner ins Bett während DJ Lorant zu dem Zeitpunkt sein Equipment sorgfältig zusammenräumte. Großen Respekt hier für sein Engagement, dem Auf- und Abbau der Technik, eine Arbeit, die sich zumeist im Hintergrund abspielt. Danke Lorant, dass du das alles für uns Zeidner machst!

Der Sonntag war wie immer  geprägt von einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, leckerem Kaffee, mit anschließenden Gruppenfotos und dem Begleichen der offenen Rechnungen bei Thorsten. Der besondere Dank gilt auch hier wieder allen fleißigen Helfern, dem Team von der Gruppenunterkunft Karlingerhof, allen Gästen, die kamen und gute Laune mitbrachten, sowie unserem Organisator Thorsten Kraus.

Ein paar persönliche Gedanken des Autors:

Die Stimmung war wieder großartig. Ein kleiner Urlaub vom Alltag. Diese lockere und heitere Stimmung war einfach toll! Dazu dieser unbeschreiblich schöne Ausblick von der höchsten Gondelstation am Christlumkopf, knapp unter 1800 m: Südlich konnte man schön die Seekarspitz mit ihrer Höhe von 2053 m betrachten, sowie andere Gipfel, wie der Rappenspitze (2234 m), dem Kaserjoch (2198 m) uvm. Man konnte auch schön auf den Achensee im Tal herunterblicken.

Das Tal war bereits im Begriff, Frühlingsgrün zu werden. Einer der letzten Momente also, den Schnee zu genießen… Alleine ist es schon schön, aber mit Zeidnern ist es noch viel, viel schöner!

Es gibt nichts Schöneres als mit anderen Zeidnern den Schnee, die Berge und das herrliche Wetter zusammen zu genießen. Zusammen fühlt sich das Schöne noch schöner an und alles andere nur halb so schlimm. Mit uns Zeidnern scheint alles immer gut zu laufen. Wir greifen Hand in Hand und machen das alles irgendwie schon. Dieser Zusammenhalt und diese Gemeinschaft sind unbezahlbar! Hier ist also meine Einladung: Vergiss alle Sorgen für einen Moment, wir Zeidner sind die beste Therapie! Also schnell den nächsten Therapieplatz fürs nächste Jahr sichern! 😊

Ralf Ziegler

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